Der Adjusted SOPR, kurz aSOPR , baut auf demselben Konzept wie SOPR auf, löst jedoch ein spezifisches Problem, das den rohen SOPR verzerrt, nämlich das Rauschen durch kurzfristige Transaktionen. Das Problem, das aSOPR behebt, entsteht dadurch, dass der rohe SOPR alle Transaktionen einschließt, auch jene, bei denen Coins innerhalb von weniger als einer Stunde bewegt werden. Da solche Kurzzeittransaktionen häufig technischer Natur sind und nicht dem klassischen Kauf-Halte-Verkauf-Verhalten entsprechen, verzerren sie das Signal und machen es schwieriger zu lesen. aSOPR filtert diese Kurzzeittransaktionen heraus, sodass nur Coins berücksichtigt werden, die mindestens einen Tag gehalten wurden, was das Signal deutlich sauberer und aussagekräftiger macht. In der Praxis bedeutet das, dass aSOPR vor allem für die Analyse von Marktphasen und Trendbestätigungen genutzt wird, weil er zeigt, was überzeugte Halter tun und nicht, was automatisierte Systeme oder kurzfristige Spekulanten veranlassen. Wenn aSOPR dauerhaft über 1 liegt, bestätigt das einen gesunden Aufwärtstrend, weil echte Halter mit Gewinn verkaufen und dabei den Markt nicht unter Druck setzen. Wenn aSOPR unter 1 fällt und dort verbleibt, ist das ein stärkeres Warnsignal als beim rohen SOPR, weil es zeigt, dass selbst geduldige Halter beginnen, Verluste zu realisieren. Im Framework verwenden wir aSOPR als primäre Metrik für Cluster 1, weil er durch den Ausschluss von Rauschen zuverlässigere Signale liefert als der unkorrigierte SOPR. Fußnoten: aSOPR (Adjusted Spent Output Profit Ratio): Bereinigte Version des SOPR, bei der Transaktionen mit einer Haltedauer von weniger als einem Tag ausgeschlossen werden. Da diese Kurzzeittransaktionen häufig technischer Natur sind, liefert aSOPR ein saubereres Bild des tatsächlichen Halter-Verhaltens.